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Sie sind auf Bussuche und möchten einen Bus für eine Mehrtagesfahrt in Deutschland und Europa, eine Tagesfahrt oder einen Shuttleservice anmieten?
Wir helfen Firmen, Clubs/Vereine, öffentliche Einrichtungen, Schulen/Universitäten und Privatpersonen gerne bei der Busanmietung, unsere langjährige Erfahrung ist dabei beste Voraussetzung!

  • Betriebsausflüge – Vereinsfahrten – Gruppen – und Klassenreisen – Schulausflug
  • Events und Großveranstaltungen – Flughafenshuttle, Hotelshuttle – Shuttleservice für Messen und Kongresse
  • Städtereisen europaweit – Stadtrundfahrten

Lenk- und Ruhezeiten

Wichtig für Sie und unsere Fahrer.

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Internationale Petition von Busunternehmen,
Busvermittlern, Busverbänden & Busreiseveranstaltern in Europa

Europa und die ganze Welt durchleben derzeit eine Krise von historischer Dimension.
Das Busgewerbe ist besonders schlimm betroffen...

Europa und die ganze Welt durchleben derzeit eine Krise von historischer Dimension. Das Busgewerbe ist besonders schlimm betroffen
– genauso wie beispielsweise die Fluglinien, die derzeit viel Medienpräsenz haben. Im Vergleich zu den
Fluggesellschaften ist unsere Branche jedoch in kleineren Einheiten strukturiert, und weniger international
vernetzt. Deshalb sind wir nicht so sichtbar wie andere, obwohl ebenso viele Jobs und Existenzen auf dem
Spiel stehen. Wir haben daher eine pan-europäische
Kooperation von Busunternehmen, Busvermittlern, Busreiseveranstaltern und Busverbänden aus vielen
verschiedenen Ländern der Europäischen Union und darüber hinaus unter dem Namen #honkforhope ins Leben
gerufen. Dieses Netzwerk wächst
von Tag zu Tag, aber das Bild bleibt immer dasselbe: die Busunternehmen brauchen
mehr
öffentliche Aufmerksamkeit und Hilfe, als sie derzeit bekommen. Sie sind in akuter Gefahr
und die derzeit verfügbaren Staatshilfen reichen nicht aus, um ihr Überleben sicherzustellen
.
Vor diesem Hintergrund erklären wir:

  1. Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung haben Vorrang. Wir unterstützen voll und ganz die
    nationalen
    und gesamteuropäischen Maßnahmen gegen die Verbreitung von COVID-19.
  2. Wir sind uns dessen bewusst, dass wir Verantwortung sowohl gegenüber unseren Passagieren, als auch
    gegenüber unseren Lenkern tragen.
    Es versteht sich von selbst, dass wir beiden den höchstmöglichen hygienischen Sicherheitsstandard
    bieten
    wollen.

Wir möchten jedoch Folgendes öffentlich festhalten:

  1. Der Busreiseverkehr ist der erste Wirtschaftssektor, der von der
    Krise erfasst wurde. Bereits im
    Dezember 2019
    begann eine Welle von Stornierungen asiatischer Kunden. Und wir werden unter den letzten Branchen sein,
    die zu ihrer beruflichen Normalität zurückkehren können – im Sinne von offenen Grenzen, und
    internationaler Reisefreiheit in großen Personengruppen, die nahe beisammensitzen.
  2. Im Gegensatz zu anderen Branchen mussten Busunternehmen und Busreiseveranstalter in vielen Fällen
    bereits erhaltene
    Anzahlungen an Kunden zurückzahlen. Wir haben dadurch nicht nur unser laufendes Geschäft verloren,
    sondern auch Umsätze aus der Zeit vor Corona. Ebenso haben wir vielfach Anzahlungen, die wir bereits an
    Hotels, Restaurants
    und andere touristische Dienstleister geleistet hatten, ohne Rückerstattung verloren. Und unsere
    Mitarbeiter für
    die Rückabwicklung aller Geschäfte bezahlt, statt für das Verkaufen. Wir sind finanziell zwischen die Mühlen geraten.
  3. Die in manchen Ländern bereits existierenden staatlichen Hilfsprogramme sind großartig, aber sie lösen
    unser Problem
    nicht. Ein staatlich besicherter Kredit, den wir später
    zurückzahlen müssen,
    verschiebt nur das Problem.
    Wir können das verlorene Geschäft nicht nachholen, denn auch nach der Krise kann ein Bus nicht 60 Tage
    pro Monat
    rollen.
  4. Das bedroht nicht nur das Überleben
    einiger Betriebe, sondern unserer gesamten Branche. Einer
    Branche,
    die in großen Teilen aus generationenalten Familienbetrieben besteht, in denen es nicht nur darum geht,
    einen Job zu
    verlieren, sondern ein Lebenswerk.
  5. Wir sind ein wichtiger Bestandteil der europäischen Wirtschaft. Wir befördern Millionen von Touristen
    viele von ihnen
    von außerhalb der EU – kreuz und quer durch den Kontinent, wo sie dann Geld in Hotels, Restaurants,
    Geschäften, Museen,
    Events, Messen und Kongressen ausgeben. Der Wegfall unserer Branche würde einen Dominoeffekt auf die
    Volkswirtschaften Europas
    ausüben.
  6. Laut einer aktuellen Umfrage des deutschen Busunternehmerverbandes BDO unter seinen Mitgliedern können
    90% von ihnen
    wirtschaftlich nur noch einige Wochen überleben. In anderen
    Ländern ist die Situation nicht viel anders;
    beziehungsweise sogar schlimmer.
  7. Auch wenn die Beschränkungen sofort aufgehoben würden, könnten wir nicht einfach die Türe öffnen und
    etwas verdienen, wie es ein Handelsbetrieb kann. Wir werden Zeit brauchen, um unsere Reiseziele
    auszuwählen, Reiseabläufe zu organisieren, touristische Dienstleistungen zu buchen, die Reisen in
    Katalogen und Webseiten zu bewerben, unsere Kunden zu beraten, die Produkte zu verkaufen und alle
    nötigen Dokumente auszustellen.
  8. Wir können dieses „Hochfahren“ derzeit nicht einmal vorbereiten, denn wir wissen nicht, zu welchem
    Zeitpunkt Reisen wieder erlaubt sein wird, und wohin. Wir haben keinerlei Perspektive oder Fahrplan
    für
    eine Wiederaufnahme unserer Arbeit, und über eventuell nötige Beschränkungen oder Bedingungen. Wir
    wissen noch nicht einmal, ob Reisen wie früher jemals wieder möglich sein werden. Dementsprechend können
    wir keine sinnvolle Finanzplanung betreiben.
  9. Viele von uns – selbst die gesündesten Unternehmen – überlegen eine geordnete Liquidation und Schließung
    ihrer Betriebe solange es noch geht, um keine Insolvenz zu riskieren. Das aber gefährdet viele
    Arbeitsplätze: die unserer Lenker, unserer Techniker, unserer Büromitarbeiter. Hunderttausende Jobs in
    Europa stehen auf dem Spiel.

DESHALB BITTEN WIR DIE POLITISCHEN ENTSCHEIDUNGSTRÄGER EUROPAS UM HILFE.
Durch passgenaue Maßnahmen für unsere besonders schwierige Lage. Im Interesse der europäischen Wirtschaft,
unserer Mitarbeiter und unserer Passagiere.
UNSERE FORDERUNGEN IN DEUTSCHLAND

Wir fordern zum Erhalt unserer Branche

  1. Öffnen Sie den Reiseverkehr
    Für das Überleben des Tourismus brauchen wir die komplette Freigabe ab 28.05. Fahrgäste tragen zur
    Eindämmung der Ansteckung MNS Masken innerhalb des Busses. Bustoiletten werden nicht benutzt. Zustieg
    und Ausstieg erfolgt geordnet und unter Einweisung des Buspersonals. Die Hände werden beim Zustieg
    desinfiziert. Nach jeder Reise wird der Innenraum des Busses desinfiziert, insbesondere Armlehnen,
    Haltegriffe und Kopfstützen. Zahlreiche Länder haben ihre Beschränkungen bereits gelockert, auch in
    Massenverkehrsmitteln und im Tourismus.
  2. Entschädigen Sie uns für den Ausfall
    Seit dem 13.03. erlitten wir insgesamt 76 Ausfalltage, sofern am 28.5. der Reiseverkehr wieder
    uneingeschränkt aufgenommen werden kann. Bei ca. 20.000 Reisebussen in Deutschland und einem Stehgeld
    von EUR 300,00 ergibt dies einen Finanzbedarf von 456 Millionen Euro.
  3. Sichern Sie unsere Liquidität
    Betriebe werden auch in der Phase des Anlaufens vom Tourismus Liquiditätsengpässe haben. Hierzu brauchen
    Betriebe, die bis zum 13.03.2020 gegründet worden sind, Zugang zu KFW Krediten mit 100%
    Risikofreistellung. Grundlage sollte der Gesamtumsatz der letzten 3 Monate sein. Später gegründeten
    Betrieben wird durch eine seriöse Schätzung auf Basis der Betriebsgröße geholfen. Die Genehmigung und
    Auszahlung der Kredite erfolgen unbürokratisch. Die Bearbeitungsdauer von Antragstellung bis Auszahlung
    beträgt maximal 15 Kalendertage. Zur Auszahlung werden Banken durch den Staat verpflichtet. Nur so haben
    Betriebe Planungssicherheit.

Wir vertrauen darauf, dass Sie, als unsere Vertreter in der Regierung, uns nicht übersehen, und dass Sie uns
in einer Weise helfen, die uns die Pandemie wirtschaftlich durchstehen lässt. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Mag. Alexander Ehrlich
GF City Tours Gruppe
europe-buses.com
Joachim Jumpertz
GF Mietomnibusse GmbH
mietomnisbusse.de
Andreas Bering
GF OVZ Heidelberg GmbH
ovz.de

Mehr: 
Petition-Rettung-Busgewerbe-Deutschland.pdf